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PURCAT 400
PUR-Schaum Spritz– und
Gießanlagen der neuen Generation sind die konsequente Umsetzung aus
30 Jahren Erfahrung in der praktischen Anwendung.
Schwerpunkt dieser Entwicklung ist der störungsfreie Dauerbetrieb
unter Baustellenbedingungen.
Die
entscheidenden Punkte sind:
► Minimum an Wartung
► Minimum
an Elektronik
► im
Dauerbetrieb erprobt
►
Druckluftantrieb
►
Zwangsdosierung
► Schläuche
100 m und länger
► kompakte
Bauweise
► Misch– und
Spritzpistole mit
selbstreinigender Mischkammer
► Zuführung
mittels Faßpumpen
►
diffusionsdichte Schläuche
Zuverlässigkeit und Sicherheit
unter allen im Baustellenbereich üblichen Bedingungen zeichnen die
neue Generation der
PURcat
Serie aus. Hochwertige
Baugruppen garantieren hohe Standfestigkeit und geringen Verschleiß.
Bei Arbeitsende ist
kein
Spülen der Schläuche erforderlich, auch nicht bei Stillstand über
Monate!
Das Funktionsprinzip:
Die
Rohstoffkomponenten „A“ und „B“ werden aus den 200 L-Faßgebinden
mittels spezieller Faßpumpen der Maschine zugeführt. Dabei werden
die Rohstoffe in wartungsfreien Filtersystemen bereits auf der
Vordruckseite gereinigt.
In den Hochdruckpumpen der Anlage,
die über ein Joch miteinander verbunden sind, werden die Komponenten
exakt dosiert und auf den gewünschten Druck (bis 125 bar)
verdichtet.
Der Antrieb der Hochdruckpumpen,
aber auch der Faßpumpen, erfolgt über Druckluft. Hintergrund der
Entscheidung für Druckluft ist, an der Baustelle die zur Verfügung
stehende elektrische Energie nur für die Heizung zu nutzen.
Ein zusätzlicher Verbraucher, z.B.
ein Hydraulik– Antrieb, überschreitet oftmals das örtliche
Stromangebot und führt zu Verzögerungen bei der Bauausführung.
Die Hochdruckschläuche sind
gemeinsam mit Steuerleitungen und einem Luftschlauch in einem
Schutzschlauch als geschütztes Paket zusammengefasst.
Die Hochdruckschläuche sind
elektrisch beheizt und jeder Schlauch einzeln über analoge Regler
mit PT100– Temperaturfühlung bis 80°C regelbar. Beheizt wird direkt
das Edelstahlgeflecht der Schläuche, um den größtmöglichen
Wirkungsgrad zu erzielen. Bei diesem Heizverfahren kann auf den
Einsatz zusätzlicher Vorheizer verzichtet werden.
In den Hochdruckschläuchen werden
die Komponenten getrennt bis zur Misch– und Spritzpistole gefördert.
Bei Betätigung der Pistole gelangen die Komponenten in die
Mischkammer.
Dort werden sie im
Gegenstromverfahren zwangsweise vermischt. Mit etwa 80 bis 100 bar
Spritzdruck wird das Reaktionsgemisch airless im Sprühverfahren
ausgetragen.
Bei Beendigung des Misch– und
Spritzvorganges schließt die Mischkammer automatisch. Die
Mischkammer reinigt sich in Ruhestellung selbsttätig durch
Druckluft.
Zum Arbeitsende wird die Heizung
abgeschaltet und das System druckentlastet. Mit einem Minimalaufwand
an Pistolenreinigung ist das Maschinensystem für den nächsten
Arbeitseinsatz vorbereit, gleichgültig ob am nächsten Tag oder in 3
Monaten.
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